Bolonka Zwetna trainieren

Mit Spiel und Sport – Training für den Bolonka Zwetna

Einen Bolonka Zwetna zu trainieren macht Freude, denn er bewegt sich gern und ausdauernd. Aufgrund seiner Lernbereitschaft eignen sich für ihn Sportarten wie Agility sowie lange Spaziergänge.

Ihr Bolonka steigert seine Fitness, indem er über Stock und Stein oder Gräben springt, über weiches Moos läuft sowie über Baumstämme balanciert. Versteck- und Denkaufgaben machen die täglichen Spaziergänge interessanter. Als einfaches Hilfsmittel benutzt Perdita Lübbe eine Socke, die sie unterwegs fallen lässt. Zu einem späteren Zeitpunkt erhält der Hund den Auftrag, diese wiederzufinden. Unter Umständen gilt es für ihn, eine lange Spur zurückzuverfolgen.

Deutscher Bolonka

„Gassi gehen“ für die Fitness von Mensch und Tier

Das Gassi-Gehen dreimal am Tag ist gut für das Wohlbefinden von Mensch und Tier. Es steigert die geistige Fitness Ihres Bolonkas. Diesen Effekt, so vertritt es die Hunde-Expertin Perdita Lübbe, verstärken Sie, indem Sie Ihrem vierbeinigen Freund Abenteuerliches bieten. Abseits des Weges durchs Dickicht gestreift, schärft es die Sinne sowie den Gleichgewichtssinn.

 

Das Spiel als Trainings-Möglichkeit

Ein einfaches sinnfreies Spielen mit Körperkontakt, Albernheit und Spontanität macht Spaß. Das Glückshormon Oxytocin pulsiert durch die Adern des Hundes. Beschäftigen Sie sich so häufig es geht spielerisch mit Ihrem Bolonka Zwetna, trainieren Sie die Reaktions-Schnelligkeit, die Koordination und die Kreativität Ihres Vierbeiners.

Das Clickertraining – ein Click als Belohnung

Das Clickertraining eignet sich für Anfänger. Herrchen und Hund erlernen es schnell. Sie üben motiviert weiter, bis sie vereinzelte Kunststücke beherrschen. Ihr Bolonka Zwetna trainiert seine Kreativität, Hartnäckigkeit und Ausdauer. Für jedes richtige Verhalten erhält er einen Click als Belohnung. Das Training erfolgt ohne Körperkontakt. Es eignet sich neben dem körperlichen und geistigen Fordern aller Hunde zur Verhaltenstherapie für scheue Exemplare der Art. Die Rasse spielt für das Clickertraining keine Rolle.

Mantrailing – der Bolonka auf Spurensuche

Mantrailing ist bekannt als Training für Polizeihunde und Rettungstrupps. Genauso viel Spaß macht es anderen Hunden, eine Person auch noch nach 36 Stunden anhand einer Duftspur aufzufinden.

Das Training ist überall möglich, ob in Wald, auf dem Feld oder im urbanen Gebiet einer Stadt. Das Mantrailing erfordert ein Team zu dem eine Versteckperson, mindestens ein Fährtenleger und Helfer gehören. Die Suche läuft in der Regel gleich ab. Eine Veränderung von Geruchsträger sowie Umgebung sorgt für eine geistige Herausforderung des Hundes.

Das Mantrailing eignet sich als Trainingsmethode für den Bolonka Zwetna, da er in der Lage ist, größere Strecken zurückzulegen, und es ihm an Motivation nicht mangelt. Die Trainingseinheiten erfordern vom Halter und Schoßhund eine Grundfitness. Allein das Schnüffeln verlangt körperliche Höchstleistungen. Herz- sowie Kreislauf-Erkrankungen des Vierbeiners verhindern eine Teilnahme des Bolonkas am Mantrailing. Arthrose oder Spondylose sind keine Ausschlusskriterien, sofern der Hund nicht unter Schmerzen leidet.

 

Agility – die optimale Sportart, um den Bolonka Zwetna zu trainieren

Agility, ist eine ideale Sportart zur Beschäftigung von Hund und Mensch. Mit seiner Intelligenz sowie Auffassungsgabe erweist sich der Bolonka für diese Art des Trainings wie geschaffen. Der bunte Schoßhund fasst Vertrauen zum Halter. Er zeigt sich ausgelassener sowie konzentrierter. Voraussetzung, um gemeinsam zu trainieren, ist eine Grundausbildung des Vierbeiners. Der ausgewachsene Bolonka bringt neben Gesundheit gute Laune mit. Welpen in der Wachstumsphase schadet der Sport.

 

Agility führen Mensch und Hund in partnerschaftlicher Teamarbeit aus. Im Vordergrund steht der Spaß am:

  • Springen,
  • Spielen sowie

Die Aufgabe des Besitzers besteht darin, dass er seinen Hund dazu bringt, ohne Leine und Halsband einen Parcours, ausgestattet mit diversen Hürden, Tunneln und Ähnlichem, fehlerfrei zu absolvieren.

 

Dogdancing – der Tanz mit dem Hund

Dogdancing ist ebenso wie Agility ein Wettbewerbs-Sport, eignet sich aber auch für ein Training zum Spaß. Alter sowie Bewegungsfreiheit von Mensch und Tier sind unbedeutend. Das Team erlernt spielerisch neben einzelnen Tricks diverse Elemente, um später zur Musik eine Choreografie darzubieten. Die Auswahl erfolgt abhängig von den Fähigkeiten des Hundes. Grundlegende Übungen bilden:

  • die Kreisdrehung links- sowie rechtsherum vor oder hinter dem Menschen
  • der Rückwärts- und Seitwärts-Lauf,
  • der Slalomlauf durch die Beine.

Hinzu kommen Tricks wie:

  • Männchen,
  • die Rolle,
  • die Verbeugung,
  • das Stehen auf den Hinterläufen sowie
  • diverse Sprungformen.

 

Körperliches und geistiges Training für Ihren bunten Schoßhund

Einen Bolonka Zwetna zu trainieren macht Spaß. Es fördert die Gesundheit des Tieres sowie des Menschen. Der kleine Hund ist wie geschaffen für Agility sowie alle Sportarten, die seine Intelligenz und Ausdauer herausfordern. Dazu benötigt es nicht zwingend Geräte oder Vereins-Mitgliedschaften. Ihren Zwetna trainieren Sie mit etwas Kreativität ebenso beim „Gassi-Gehen“, Walken oder gemeinsamen Spielstunden.

Bildlizenz: © Blackosaka – Fotolia.com

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