Bolonka Zwetna Erziehung

Entspanntes Zusammenleben durch Erziehung

Die Erziehung Ihres Bolonka Zwetna regelt Ihr Zusammenleben. Sie beginnt im Welpenalter zwischen der achten und der 18. Woche seines Lebens. Die Erziehung obliegt dem Chef im Haus, entscheiden Sie ob Sie das sind oder vielleicht Ihre Frau 🙂

Sich Ihnen unterzuordnen, macht dem Bolonka nichts aus. Es entspricht seinem Rudelverhalten. Erziehen sie ihn konsequent, erkennt Sie Ihr Hund schnell als Alpha-Tier und somit als „Chef“ an. Er mag es, zu gefallen und zu gehorchen. Ist die Ihnen zudachte Rolle gefestigt, weiten Sie die Erziehung des Bolonka Zwetna aus.

Bewährte Methoden der Erziehung

Hund im Fussballtrikot

Die positive Bestärkung
Die positive Bestärkung belohnt erwünschtes Verhalten durch Streicheleinheiten oder Futter. Der Hund denkt in der Folge mit und zeigt Freude an seiner Erziehung. Auf diese Weise erzogene Hunde bauen tiefe Beziehungen zum Menschen auf.

Die negative Bestärkung
Die negative Bestärkung erfolgt durch Entfernen des Unangenehmen. Als Beispiel gilt das Würgehalsband. Zieht der Hund daran, bereitet es ihm Schmerzen. Er befreit sich davon, indem er von seinem Tun ablässt. Der Hund führt eine Handlung aus, weil anderenfalls Negatives eintritt.

Die positive Bestrafung
Bestrafen Sie Ihren Hund positiv, wirken Sie aktiv durch Zufügen von Schmerzen auf ihn ein.

Die negative Bestrafung
Wenden Sie bei der Erziehung Ihres Bolonka Zwetna die Methode der „negativen Bestrafung“ an, entziehen Sie ihm bei Fehlverhalten, was er gerne mag. Völlig aufgedreht durch das Spiel mit ihm hört er nicht mehr und springt Sie an. In der Folge packen Sie das Spielzeug weg. Der Hund lernt, dass Sie bei nicht korrektem Verhalten ihm die Freude durch Entzug nehmen.

 

 Das Für und Wider der Erziehungs-Methoden

Als Hundefreund wenden Sie automatisch als hauptsächliche Methode zur Erziehung Ihres Bolonka Zwetna die des „positiven Bestärkens“ an. Die Vorteile desselben:

  • Ihr Hund lernt schneller,
  • das Erlernte festigt sich in kurzer Zeit,
  • es herrscht Harmonie zwischen Mensch und Tier,
  • Ihr Bolonka Zwetna zeigt erwünschte Verhaltensweise gerne.

Nutzen Sie die drei negativ ausgerichteten Erziehungs-Methoden, zeigt Ihr Bolonka Zwetna schon bald ein Vermeidungs-Verhalten. Insbesondere die Methode des positiven Bestrafens führt dazu, dass Ihr Hund Sie für unberechenbar hält. Er weiß nicht, wofür er die Züchtigung erhält. Ein Hund mit derartigen Erfahrungen zeigt sich aggressiv und massiv ängstlich.

Die grundsätzlichen Kommandos

Bevor Sie mit Ihrem Hund die grundsätzlichen Kommandos üben, holen Sie sich seine Aufmerksamkeit, indem Sie ihn bei seinem Namen rufen. Diese zeigt er durch gespitzte Ohren an.

  • Sitz
    Mit dem Kommando „Sitz“ stellen Sie Ihren Hund ruhig, um ihn anzuleinen oder Futter zu geben. Halten Sie ein Leckerli so über seinen Kopf, dass er nach oben schaut. Ihre Hand führen Sie langsam nach vorne. Ihr Bolonka verfolgt das Begehrte mit den Augen und hebt den Kopf. Irgendwann befindet er sich automatisch in sitzender Position. In dem Moment sagen Sie „Sitz“ und geben ihm die Belohnung.
  • Platz
    Das Kommando „Platz“ klärt die Dominanzfrage. Es bringt den Hund zur Ruhe. Legt er sich hin, zeigt er Ihnen, dass er Sie als Chef anerkennt. Ihrem Bolonka bringen Sie den Befehl nahe, indem Sie ihm zum „Sitz“ anhalten. Befindet sich Ihr Zwetna in gewünschter Position, zeigen Sie ihm ein Leckerli und führen dieses zum Boden. Mit Glück legt sich Ihr Hund hin, um an das begehrte Stück zu gelangen. In dem Moment sagen Sie „Platz“. Üben Sie das einige Male, reagiert Ihre gelehriger Bolonka schon bald auf den Befehl.
  • Bleib
    „Bleib“ ist kein zwingend notwendiges Kommando bei der Erziehung Ihres Bolonka Zwetna. Es erleichtert jedoch das Zusammenleben. Sie „parken“ ihren Hund kurzzeitig, um sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Bringen Sie Ihrem Zwetna das Kommando bei, macht er zunächst „Sitz“. Sagen Sie „Bleib“ und gehen langsam zurück. Währenddessen behalten Sie Blickkontakt. Ein Aufstehen Ihres Bolonkas erwidern Sie mit Ihrer Rückkehr sowie einem „Nein“. Die Prozedur beginnt von vorn, bis er das „Bleib“ begreift. Erweitern Sie während Ihrer Übungen die Distanz. Bei einem beliebigen Schluss-Kommando verlässt der Hund seine Position.
  • Komm
    Eines der bedeutendsten Kommandos ist das „Komm“. Beherrscht Ihr Bolonka Zwetna den zur Erziehung gehörenden Befehl, bedeutet das für ihn eine gelegentliche Leinenfreiheit bei den Spaziergängen. Ihr Hund lernt das Kommando, indem Sie mit einer Futterdose klappern und „Komm“ rufen. Folgt er Ihrem Befehl, erhält der Bolonka ein Leckerli. Schon bald erübrigt sich das Lockmittel. Anfangs üben Sie in der Wohnung, später beim Spazierengehen an der Leine.
  • Bei Fuß
    Das Kommando „bei Fuß“ bewährt sich, wenn Sie innerhalb großer Menschenmengen unterwegs sind. Ziel der Übung besteht darin, dass der Hund rechts oder links neben Ihnen herläuft. Um ihm den Befehl beizubringen, wählen Sie eine Seite aus. Gehen Sie ein Stück und veranlassen ihn, mit ausgestrecktem Finger der gegenüberliegenden Hand sich seitlich von Ihnen zu setzen. Nach dem Lob beginnen Sie von vorn mit dem Befehl „Fuß“. Das Signal setzen Sie durch zweimaliges Klopfen auf den Oberschenkel. Eine Sekunde später bewegen Sie sich zwei Schritte vorwärts. Bleiben Sie stehen und veranlassen Sie Ihren Hund, wie gewohnt zu sitzen. Dies wiederholen Sie über einen Zeitraum von wenigen Minuten.

 

Die Erziehung Ihres Bolonka Zwetna zusammengefasst

Erziehung erleichtert das Zusammenleben mit dem Tier. Bringen Sie ihm zwischen der achten und 18. Woche bei, sich als Omega-Tier unterzuordnen. Dabei hilft Ihnen neben Konsequenz ein gutes Timing. Das bedeutet, Ihr Lob oder Tadel folgt dem Ereignis unmittelbar sowie konsequent. Ist Ihre Rolle als Alpha-Tier gefestigt, beginnen Sie mit den grundlegenden Kommandos wie „Sitz“, „Platz“, „Bleib“, „Komm“ und „bei Fuß“. Erkennen Sie sein korrektes Verhalten beziehungsweise den Lernfortschritt mit positiver Bestärkung, an. Beherrscht Ihr Hund die Befehle, bauen Sie die erzieherischen Maßnahmen aus.

 

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